
Ein neues Dach für die Schokofabrik
Wir sind unverschuldet in eine schwierige Lage geraten und brauchen Eure Unterstützung! Seit fast 10 Jahren planen wir das Dach im Hinterhaus Mariannenstr. 6 auszubauen. Die Projekte brauchen mehr Raum und das Dach ist in einem desolaten Zustand. Zuerst hatten wir hierzu einen Bauantrag gestellt, weil es schwierig war abzuschätzen, was wir dort oben bauen dürfen – unser Grundstück ist das am dichtesten bebaute in ganz Kreuzberg, deshalb stand diese Frage an erster Stelle. 2021 haben wir die Baugenehmigung erteilt bekommen. Die Frist ist am 7.7. dieses Jahres abgelaufen, deshalb mussten wir vorher mit dem Bau beginnen, was wir mit dem Start der Abbrucharbeiten im Innenraum des Dachstuhls getan haben. Nach Erteilung der Baugenehmigung haben wir uns auf die Suche nach Fördermöglichkeiten gemacht. Das war ein schwieriger und langwieriger Prozess. Die einzige Fördermöglichkeit, die wir am Ende gefunden haben, waren Mittel der Lotto-Stiftung, die heiß umkämpft sind. Mit viel Anstrengung, unzähligen Terminen, Telefonaten und Gesprächenhaben wir die Förderung von 630.000 Euro erhalten! Den „Rest“ der Planungs- und Baukosten von 360.000 Euro müssen wir selbst erbringen. Das war die Bedingung der Lotto-Stiftung. 100.000 Euro haben wir auf unserem Konto für diesen Dachausbau angespart. 80.000 Euro hatten wir in Form einer Instandhaltungsrücklage zurückgelegt. Leider hat unsere letzte Hausverwaltung schlecht gewirtschaftet und dieses Geld ohne unser Wissen für andere Dinge ausgegeben. Sie haben nicht betrogen, aber für uns steht das Geld im Moment nicht zur Verfügung. Das haben wir im Frühjahr erfahren. Dann haben wir ungefragt ein Angebot erhalten, uns als Privatdarlehen 100.000 Euro zur Verfügung zu stellen, dieses Angebot wurde vor zwei Wochen wieder zurückgezogen. Deshalb haben wir nun eine Finanzierungslücke und benötigen außerhalb eines Bankdarlehens weitere Geldmittel. Wir haben in unserem Umfeld nach weiteren Geldquellen gesucht und eine gefunden. Es gibt Menschen in dieser Stadt, die Geld für gute Zwecke verleihen, solange sie es nicht selbst brauchen. Uns wurden zwei Mal 30.000 Euro angeboten, 30.000 Euro für einen Zinssatz von 3 Prozent, 30.000 Euro für einen Zinssatz von 2,5 Prozent. Die Geldgebenden wollen dafür Bürgschaften. Eine Bürgschaft sollte zwischen 2.000 Euro und 5.000 Euro gegeben werden. Diese Bürgschaft würde fällig, wenn die Geno diese Darlehen nicht zum vereinbarten Termin in drei bis vier Jahren zurückbezahlen könnte. Bürgschaften werden durch eine Unterschrift auf einem Formular geleistet, und es sollte auf keinen Fall für mehr Geld gebürgt werden, als tatsächlich entbehrlich ist, ohne selbst in Schwierigkeiten zu geraten. Es fließt kein Geld, wenn die Bürgschaft nicht benötigt wird. Noch besser wäre es natürlich, wir könnten jetzt endlich eine Eintrittswelle auslösen, einfach ganz viele Menschen, die nun bei uns dabei sein und uns in dieser Situation unterstützen wollen. Mit herzlichem Dank und Gruß Aufsichtsrat und Vorstand |
